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| Es handelt sich um eine umfassende
empirische Untersuchung der sozialpolitisch bedeutsamen "Sudermühlen-Regelung"
zum "Vorruhestand" und gleitenden Übergang in den Ruhestand der deutschen
Zigarettenindustrie in betriebs- und lebenslaufsoziologischer Perspektive.
Die Untersuchung ist eingebettet in eine theoretische Interpretation des
Ruhestands als "moralökonomischem" Tatbestand, an dem die sozialen und
moralischen Grundlagen des wirtschaftlichen Handelns in langfristiger
Perspektive thematisch werden. Reziprozität und durch sie konstituierte
Gerechtigkeitsstandards sind hierbei ein Kernelement. Beim Ruhestand kommt
es in spezifischer Weise zum Tragen, nämlich in Form lebenszeitlicher
Reziprozitätserwartungen, die sich auf ein Äquivalenzverhältnis nach
kulturellen Standards zwischen arbeitsbiographischen Leistungen und
sozialstaatlichen Gegenleistungen richten.
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Die Ergebnisse des Forschungsprojekts sind
in mehreren Publikationen dokumentiert, u.a. in
Wie flexibel ist der flexible Ruhestand? Der "Vorruhestand"
als berufsbiographische Phase bei Beschäftigten der deutschen
Zigarettenindustrie. In: Brose, H.-G. (Hrsg.), Berufsbiographien im
Wandel. Opladen: Westdeutscher Verlag 1986, S. 194-219
und in
Langeweile und immer Termine. Zeitperspektiven beim
Übergang in den Ruhestand. In: Göckenjan, G.; H.-J. v.Kondratowitz
(Hrsg.), Alter und Alltag. Frankfurt: Suhrkamp 1988, S. 200-218 |
Das Forschungsprojekt bildete darüber hinaus die Grundlage meiner
Dissertation:Die Moral des Ruhestands. Eine
Fallstudie zur Ruhestandsregelung der deutschen Zigarettenindustrie.
Berlin: FU Berlin 1988 (Microfiche)
(Gutachter: Prof. Dr. Martin Kohli; Prof. Dr. Wolfram Fischer-Rosenthal)
(In Kürze hier als PDF-File verfügbar!!) |
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